Reduzierte Entzündung
Entzündungen spielen eine zentrale Rolle bei der Pathogenese der Fibromyalgie und tragen zur Schmerzsensibilisierung und anderen Symptomen bei. Die Rotlichttherapie hat entzündungshemmende Wirkungen gezeigt, indem sie verschiedene Entzündungsmediatoren und -wege moduliert. Studien haben gezeigt, dass sie die Spiegel von Entzündungsmarkern wie C-reaktivem Protein (CRP) und Interleukin-6 (IL-6) senken kann [1]. Durch die Dämpfung von Entzündungen kann die Rotlichttherapie Schmerzen lindern und das allgemeine Wohlbefinden von Fibromyalgie-Patienten verbessern.
Verbesserte Durchblutung
Viele Menschen mit Fibromyalgie leiden unter einer beeinträchtigten Durchblutung, die Symptome wie Muskelschmerzen und Müdigkeit verschlimmern kann. Es wurde gezeigt, dass die Rotlichttherapie die Mikrozirkulation und den Blutfluss verbessert, wodurch die Sauerstoffversorgung des Gewebes und die Nährstoffversorgung gefördert werden [2]. Eine verbesserte Durchblutung kann die Entfernung von Stoffwechselendprodukten und Toxinen erleichtern, was zu einer Verringerung der Schmerzen und einer verbesserten Gewebeheilung führt.
Modulation der Schmerzwahrnehmung
Die Rotlichttherapie kann die Schmerzwahrnehmung beeinflussen, indem sie die Neurotransmitterspiegel und Signalwege, die an der Nozizeption beteiligt sind, beeinflusst. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sie die Freisetzung von Neurotransmittern wie Serotonin und Endorphinen modulieren kann, die eine Schlüsselrolle bei der Schmerzmodulation und Stimmungsregulation spielen [3]. Durch die Veränderung der Schmerzsignalmechanismen kann die Rotlichttherapie dazu beitragen, die Intensität und Wahrnehmung der von Fibromyalgie-Patienten empfundenen Schmerzen zu mindern.
Stimulation der Zellfunktion
Auf zellulärer Ebene stimuliert die Rotlichttherapie die Mitochondrien, die energieproduzierenden Organellen in den Zellen, um die Produktion von Adenosintriphosphat (ATP) zu steigern. Diese Steigerung der ATP-Synthese verbessert den Zellstoffwechsel und die Zellfunktion und fördert die Gewebereparatur und -regeneration [4]. Durch die Förderung der Zellvitalität kann die Rotlichttherapie die allgemeine Gesundheit und Widerstandsfähigkeit der von Fibromyalgie betroffenen Gewebe unterstützen.
Nicht-invasiv und gut verträglich
Einer der bemerkenswerten Vorteile der Rotlichttherapie ist ihre nicht-invasive Natur und das minimale Risiko von Nebenwirkungen. Im Gegensatz zu pharmakologischen Interventionen oder chirurgischen Eingriffen birgt die Rotlichttherapie kaum oder gar kein Risiko von Komplikationen und wird von Patienten im Allgemeinen gut vertragen [5]. Dies macht sie zu einer sicheren und zugänglichen Behandlungsoption für Personen mit Fibromyalgie, die Symptomlinderung und eine verbesserte Lebensqualität suchen.
Quellen:
- Barolet, D., Roberge, C.J., Auger, F.A., Boucher, A., und Germain, L. (2009). Regulation of skin collagen metabolism in vitro using a pulsed 660 nm LED light source: clinical correlation with a single-blinded study. Journal of Investigative Dermatology, 129(12), 2751–2759.
- Leal Junior, E.C., Lopes-Martins, R.A., Frigo, L., De Marchi, T., Rossi, R.P., und De Godoi, V. (2010). Effects of low-level laser therapy (LLLT) in the development of exercise-induced skeletal muscle fatigue and changes in biochemical markers related to postexercise recovery. Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy, 40(8), 524–532.
- Chow, R.T., Johnson, M.I., Lopes-Martins, R.A., und Bjordal, J.M. (2009). Efficacy of low-level laser therapy in the management of neck pain: a systematic review and meta-analysis of randomised placebo or active-treatment controlled trials. Lancet, 374(9705), 1897–1908.
- Karu, T. (1999). Primary and secondary mechanisms of action of visible to near-IR radiation on cells. Journal of Photochemistry and Photobiology B: Biology, 49(1), 1–17.
- Ferraresi, C., Kaippert, B., Avci, P., Huang, Y.Y., und Hamblin, M.R. (2015). Low-level laser (light) therapy (LLLT) on muscle tissue: performance, fatigue and repair benefited by the power of light. Photonics & Lasers in Medicine, 4(1), 19–42.

